Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin

Letter of Intent

 
26.08.2011 • Autor: Extern * Quelle: www.celleheute.de
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Faßberg | Mit der Unterzeichnung der Erklärung „Faßberg – Militärluftfahrt, Raumfahrt und Heide“ starteten der Bürgermeister der Gemeinde Faßberg, Hans-Werner Schlitte,

sowie zahlreiche weitere Netzwerkpartner ihre Zusammenarbeit im Standortmarketing für Faßberg.


Das Kuratorium wird die Gemeinde bis zunächst 2014 wirksam unterstützen. Technik, Wissenschaft und Natur sind die Themenfelder, bei denen eng zusammengearbeitet wird.


Bürgermeister Hans-Werner Schlitte: „Gemeinde, Bundeswehr, Wissenschaftswirtschaft und touristische Unternehmen wollen Faßberg bekannter machen und ihre Maßnahmen zur Stärkung des Standorts verzahnen. 35 Jahre Gemeinde Faßberg im Jahr 2012, 80 Jahre Luft- und Raumfahrt in der Lüneburger Heide im Jahr 2013 und unser Wunsch, 2014 den Tag der Niedersächsischen Denkmalpflege auszurichten, sind unser Programm.” In der Lüneburger Heide gelegen, bietet Faßberg Ruhe, Weite und Natur. Zwei der drei großen Heidschnuckenherden der Region sind hier zu Hause. Das Gipfelkreuz im Wacholderwald und der Gaußsche Vermessungspunkt auf dem Haußelberg sind nur zwei von zahlreichen touristischen Attraktionen. Eine markante Wegmarke darüber hinaus ist die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg. Von Faßberg aus versorgten amerikanische und britische Flieger Westberlin mit 539.112 Tonnen Kohle. Der „FASSBERG FLYER“ erinnert an diese Kraftanstrengung. Heute ist der Fliegerhorst Faßberg mit 574 Hektar einer der größten genutzten Flugplätze der Bundeswehr mit dem Transporthubschrauberregiment 10 „Lüneburger Heide“ als Betreiber. Von diesem wird der helfende Charakter, begründet durch die Luftbrücke, mit Einsätzen im Ausland wie auch im Inland, in der Tradition fortgeführt. Weiterhin befindet sich auf dem Fliegerhorst die Technische

Schule der Luftwaffe 3 als Kompetenzzentrum für die technische Ausbildung der Drehflügler, auch im multinationalen Bereich. Faßberg -Trauen zählt zudem zu den Wiegen der Raumfahrt. Mitte der 30er Jahre entstand hier das Zentrum der deutschen Raketen- und Strahltriebwerksentwicklung. Das heute von dem DLR und der Astrium GmbH genutzte Versuchsgelände für Hochtechnologie ist einzigartig in Westeuropa. Den Tag der erfolgreichen Beendigung der Luftbrücke am 12. Mai 1949 haben die Kuratoren als Datum für den jährlichen Veranstaltungshöhepunkt festgelegt. Darüber hinaus wird es touristisch erlebbare Angebote „Faßberg – Militärluftfahrt, Raumfahrt und Heide – geführte Blicke hinter die Kulissen” weitere zwei- bis dreimal im Jahr geben. Noch in diesem Jahr besuchen Schulklassen aus Faßberg das DLR-SchoolLab in Braunschweig und besichtigen die DLR-Anlage in Faßberg -Trauen. „Einbezogen in Konzepte und Maßnahmen”, so Bürgermeister Schlitte, „waren und sind auch weiterhin Abgeordnete aus dem Landkreis Celle des Deutschen Bundestages, des Europäischen Parlaments, des Niedersächsischen Landtages sowie die politischen Parteien vor Ort, der Landrat des Landkreises Celle, die Lüneburger Heide GmbH, der Verkehrsverein Müden (Örtze), das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege, Unternehmen und Schulen.”