Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (ELB) in Faßberg ist Teil der Militärgeschichtlichen Sammlung des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe (TAusbZLw); ehemals Technischen Schule der Luftwaffe 3 (TSLw 3). Das TAusbZLw wird unterstützt durch den Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. und durch die Stiftung Luftbrückendank, eine Einrichtung des Landes Berlin.
Ziel der methodisch-didaktischen Aufbereitung der Sammlung ist die gesellschaftspolitische Verantwortung der Streitkräfte insgesamt sowie eine mediengerechte Vermittlung und Vertiefung von Kenntnissen über die Bundeswehr am Standort Faßberg. Zudem wird die Luftbrücke Berlin und deren Auswirkungen für Faßberg und Berlin aufgearbeitet.
Die Ausstellung dokumentiert die Leistung der United States Air Force (USAF) und der Royal Air Force (offizielle Abkürzung: (RAF)) in Faßberg und deren Zusammenarbeit mit den deutschen Arbeitern der German Civil Labour Organisation (GCLO), die für die Kohleverladung eingesetzt wurden.
Unterstützen soll die museumspädagogische Ausrichtung zudem die politisch-historische Aus- und Weiterbildung von Lehrgangsteilnehmern und des Stammpersonals am Standort Faßberg. Darüber hinaus wird die Informationsarbeit für Gäste und Besucher des Fliegerhorstes und des Standortes im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Nachwuchswerbung und Reservistenarbeit unterstützt.
 
 
Ihr
Paul Hicks
Vorsitzender des FöV ELB e.V. 
 
 

Öffnungszeiten 2014

vom 5. April bis einschl. 9. November

  • montags bis donnerstags 13 - 17 Uhr
  • freitags geschlossen
  • samstags und sonntags 13 - 17 Uhr

 

An Feiertagen, ausgenommen:

  • Samstag und Sonntag sowie
  • Oster- und Pfingsmontag,

geschlossen.

 

Eintritt 2,00€ | Zugang über: Parkplatz (Ecke: Große Horststraße/Waldweg, 29328 Faßberg)

Führungen:
Bei Führungen in der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin bitten wir, die Mindestanzahl von fünf Teilnehmern nicht zu unterschreiten. Es wird eine Kostenpauschale von 20,00 € erhoben.

Vorträge außerhalb der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin: Vortragspauschale von 50,00 €; zuzüglich Fahrtkosten.

Unsere
Kontakt-Daten

Liste der Aufsichten 2014

(Stand: 18. September 2014) Im geschl. Mitgliederbereich

 
 

Fotos: © Heinz Kessler

::: Aktuelles / NEWS

Pressemitteilung vom 28. Aug. 2014

 

Die Erinnerung wird halten!


Faßberg würdigt mit prominenter Berliner Beteiligung das Ende der Luftbrücke

 

Faßberg, 28. August 2014Vor 65 Jahren endete die Blockade der Westsektoren Berlins. Gestern vor 65 Jahren war die letzte von insgesamt 540.000 Tonnen Kohle innerhalb eines guten Jahres gemeinsam von der US Air Force und der Royal Air Force vom Flugplatz Faßberg in der Lüneburger Heide nach Berlin geflogen worden.

In diesem Jahr gab es vielleicht die letzte Gelegenheit, die logistische und fliegerische Meisterleistung der Luftbrücke mit deren Veteranen zu feiern. Geoffry Smith war 1949 in Berlin-Gatow stationiert. Zusammen mit acht weiteren Veteranen war der 85-jährige ehemalige Flugzeug-Elektriker aus England zur Feier in das Fliegerstädtchen in der Heide gereist. Das Ende der Luftbrücke am 27. August zu feiern, ist für mich etwas besonderes. Auch wenn die Berlin-Blockade schon im Mai offiziell vorbei war, flogen wir immer noch Güter nach Berlin. Gestern gedachten wir wirklich dem letzten Flieger der Luftbrücke, der von Faßberg nach Berlin-Gatow startete," so Smith.
An Gottesdienst, Kranzniederlegung und gemeinsamen Essen nahmen neben den Veteranen auch Gäste aus Berlin teil, die vor 65 Jahren die Kohle auf dem Flugplatz Berlin-Gatow im heutigen Bezirk Spandau entladen hatten. Angeführt vom Bürgermeister des 220.000 Einwohner großen Bezirks, Helmut Kleebank, war eine 65-köpfige Gruppe angereist: Wir haben Faßberg eigentlich erst in den letzten Jahren entdeckt und sind heute froh, dass hier in der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin vieles bewahrt wurde, was den Berlinern in der Nachkriegszeit das Überleben ermöglichte." Der Vorsitzende des Fördervereins der Erinnerungsstätte Paul Hicks freute sich, dass auf Grund der jüngsten Kontakte auch die Stiftung Luftbrückendank des Landes Berlin nun zu den Förderern der Faßberger Institution zählt. Die Vorstandsvorsitzende der Berliner Stiftung Luftbrückendank Anna-Margareta Peters dankte den Veteranen dafür, dass sie den Weg auf sich genommen haben. Die Welt von heute zeigt uns: Millionen von Menschen brauchen eine Luftbrücke. Wenn wir uns das vor Augen führen, dann wird unser Dank für damals noch größer und fester und die Erinnerung wird halten."
Die Berliner Stiftung hatte zum Jubiläum ihre Ausstellung Friends Always" mitgebracht, die am gestrigen Nachmittag in der Lerchenschule eröffnet wurde. Stiftungsgeschäftsführer Heinz-Gerd Reese machte bei der Eröffnung deutlich: Die Erinnerungen an die Meisterleistung der Luftbrücke müssen bewahrt werden. Das betonte schon der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt, der die Stiftung Luftbrückendank 1959 zum 10. Jahrestag der Blockade gründete. Ich freue mich, dass wir heute in Faßberg auf sehr persönliche Art unseren Dank als Berliner an die britischen Veteranen und an die Bewohner dieser wunderschönen Gemeinde in der Lüneburger Heide überbringen können."
Faßbergs Bürgermeister Frank Bröhl hob den Nutzen der Kontakte zu den Berlinern für die Heidegemeinden hervor: Natürlich freuen wir uns über jeden zusätzlichen Touristen. Aber wir blicken auch auf die Luft- und Raumfahrtszene an den Hochschulen in Berlin. Wir können hier in Faßberg Bedingungen zur Unternehmensgründung bieten, wie man sie woanders kaum findet."

Partner (v.l.n.r.) – Paul Hicks, Vorsitzender des Fördervereins Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., Frank Bröhl, Bürgermeister der Gemeinde Faßberg, Helmut Kleebank, Bürgermeister von Spandau, Anna-Margareta Peters, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Luftbrückendank des Landes Berlin und Heinz-Gerd Reese, Geschäftsführer der Stiftung Luftbrückendank Wolfgang Schmidt (links) lebte als Kind auf dem Militärgelände in Gatow, wo Geoffry Smith (rechts) stationiert war

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Pressespiegel vom 28.08.2014

23 Jul 2014

Veranstaltungen

Liebe Faßbergerinnen und Faßberger, am Mittwoch, den 27. August 2014 jährt sich das Ende der "Luftbrücke Berlin" mit dem letzten Flug eines "Rosinenbombers" vom Fliegerhorst Faßberg aus zum 65. Mal. Die Gemeinde und der Standort Faßberg begehen diesen Tag alljährlich mit einer Gedenkfeier auf dem Platz der Luftbrücke im Herzen der Gemeinde, um an die Opfer der Luftbücke Berlin zu erinnern. In diesem besonderen Jahr werden wir neben vielen Gästen aus der Region auch sieben britische Veteranen und viele deutsche Zeitzeugen begrüßen können. Darüber hinaus hat sich der Bezirksbürgermeister von Spandau, Helmut Kleebank, angekündigt, der mit einer größeren Gruppe zu diesem Event anreisen wird. Die Geschichte der Luftbrücke Berlin wird in Faßberg in der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin bewahrt, die seit ihrer Gründung im Jahr 1990 und der darauffolgenden Erweiterung in 1993 ein essentieller Bestandteil des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe und des Fliegerhorstes ist. Als einer der Eckpfeiler der Berliner Luftbrücke war die damalige Royal Air Force Station Faßberg wesentlich an der erfolgreichen Überwindung der sowjetischen Blockade beteiligt. Am Vorabend, Dienstag den 26.08., wird die Big Band der Bundeswehr auf dem Schützenplatz auftreten…

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Sonderausstellung

- Die Ausstellung wird am 27. 08. um 14:30 Uhr offiziell durch den Bürgermeister der Gemeinde Faßberg, Frank Bröhl, und den Vorsitzenden des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg, Paul Hicks, im Beisein von Veteranen der Luftbrücke aus Großbritannien sowie Honoratioren und Gästen eröffnet. Vom 24. bis 31. August 2014 ist sie - auch am Wochenende - von 13 bis 17 Uhr für Jedermann geöffnet und kostenlos zugänglich. Wir möchten die Menschen erreichen, die über die Blockade nur wenig wissen; aber auch diejenigen, die die Blockade erlebt haben und sich dankbar an die Luftbrücke erinnern , sagt Heinz-Gerd Reese, Geschäftsführer der Stiftung Luftbrückendank.

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Pressespiegel vom 28.06.2014

Quelle: CZ, Seite 25 vom 28.06.2014

...ausführlicher Bericht >>>

Pressespiegel vom 01.06.2014

Quelle: Berger Kurier S.2 vom 01.06.2014




::: Archiv / Berichte

PM vom 26.06.2014

- Ins Kulturhaus Spandau hatte Bürgermeister Helmut Kleebank Presse und Zeitzeugen am 66. Jahrestag des Beginns der Berliner Luftbrücke geladen, um seinem Bürgermeister-Kollegen Frank Bröhl aus der Gemeinde Faßberg eine späte Ehrung zuteil werden zu lassen.

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PM vom 29.03.2014

- Die Saisonvorbereitungen in der Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg sind abgeschlossen. Zur Eröffnung der diesjährigen Saison am Samstag, den 5. April ab 13 Uhr hatte der Vorstand des Fördervereins für die Erinnerungsstätte die Mitgliederinnen und Mitglieder zum einem Frühjahrsputz eingeladen, um die Außenanlage auf Vordermann zu bringen sowie die Vitrinen in den Nissenhütten und die Kohlwaggons zu reinigen.

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PM vom 28.03.2014

- An der diesjährigen Mitgliederversammlung des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin (ELB) e.V. in Faßberg nahmen wieder zahlreiche Vereinsmitglieder teil. Nach der Begrüßung und dem Dank an die Vereinsangehörigen für die geleistete Arbeit, legte der erste Vorsitzende Paul Hicks den Mitgliedern zunächst die Tagesordnungspunkte dar, bevor er in seinem Rechenschaftsbericht die zurückliegenden Ereignisse...

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Task Force Times

The "Latest News" - "Neues" von der Luftbrücke Berlin

Wir werden künftig in unregelmäßigen Abständen einige Exemplare der Task Force Times aus den Jahren 1948/49 veröffentlichen. Die Zeitung wurde von der US Air Force für alle amerikanische Soldaten, die in der Luftbrücke tätig waren, täglich herausgegeben. [weiter...]